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19te Woche, 16.8.04 37ste Woche 38ste Woche, 2 Std. vor Kaiserschnitt
Diese Schwangerschaft war nicht immer einfach. Am 8. Mai 04 machte ich auf der Arbeit einen SS-Test. Positiv. Am 18. Mai wurde diese Schwangerschaft ärztlich bestätigt. Ein paar Tage lag ich im Marienhof , weil man eine Eileiterschwangerschaft diagnostiziert hatte. In der 13.Woche brachten mich Verwandte um 22h in den Kemperhof, wegen massiver Blutungen. Zwei Wochen später war ich auf der Arbeit, als erneut heftige Blutungen auftraten. KH Dernbach, man wollte mich da behalten. Ich weigerte mich. 10 Tage mußte ich wegen Magnesiummangel und damit verbundener Gefahr einer Fehlgeburt zu Hause still liegen. An meinem 26. Geburtstag, am 16.8.04 war ich zum Routine-Ultraschall. Ich bat die Ärztin, "ein bißchen genauer" zu gucken, da ich zum Geburtstag gerne wissen wolle was es ist. Sie war sich ziemlich sicher, es würde ein Mädchen. Zu guter Letzt stellte sich dann noch heraus, dass eine natürliche Entbindung vermutlich nicht möglich sein würde, da das Baby falsch herum lag. Insgesamt 6 mal kam die Hebamme zu mir nach Hause und versuchte, mittels Moksa Therapie das Kind zu drehen. Vergeblich. Nach der Geburt sollte sich herausstellen, dass es sich gar nicht hätte drehen können, wegen zu kurzer Nabelschnur. Am Montag den dritten Januar 2005 fuhren wir dann morgens in aller Ruhe in den Kemperhof. Es wurde ein Ultraschall gemacht, ob sich das Blag nicht doch noch gedreht hätte. Es folgte ein CTG. Nachdem die Schwester festgestellt hatte, dass man mich nicht rasieren brauchte, und mir aufgetragen hatte, sämtlichen Stahl aus meinem Körper zu entfernen (ich hatte in weiser Voraussicht eine Facom - Segeringzange dabei) wurde ich in den OP geschoben. Beinahe nackend und umringt von männlichen Anästhesisten fühlte ich mich wohl und shakerte was das Zeug hielt. Die Spinalanästhesie brauchte 2 Anläufe. Der erste Einstich hatte mein Bein zum Zittern gebracht. Der Anästhesist sagte "Huch", was mir, angesichts der in meiner Wirbelsäule steckenden Nadel, äußerst unangenehm war, und begann noch einmal. Nachdem der OP-führende Arzt drei mal aufgefordert hatte, man möge doch endlich den Kindsvater herein holen, es ginge gleich los, war Marc an meiner Seite. Marc hatte während der etwa halbstündigen OP seine Hand an meiner Wange und redete ununterbrochen auf mich ein. Wer ihn kennt weiß, was das bedeutet. Ich weiß bis heute nicht, ob er das mir zu liebe tat, oder um seine eigene Nervosität zu verarbeiten. Aber ich war sehr glücklich und sehr dankbar in diesem Moment.
Linda wurde am 03.01.2005 um 10:37 Uhr im Kemperhof in Koblenz im Zeichen des Steinbocks geboren. Getauft wurde Linda Alexandra Schmitz am 18.06.05 in der Hoffnungskirche auf der Pfaffendorfer Höhe im Taufkleid ihrer Mama, selbst gehäkelt von Oma Christa. Taufpatin ist Mamas Cousine Alexandra. Seit dem 07.07.2007 heißt Linda : Linda Alexandra Klöppel
Ihren Namen verdankt unser Töchterchen Ihrer verstorbenen Uroma. Du fehltst mir noch immer - In Liebe nicci Oma Linda mit Wastel |
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