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 mein erstes Aquarium

                 

so begann alles :

um meine Schröte artgerechter füttern zu können, kaufte ich einen Krebs (die vermehren sich ohne Partner, und kriegen alle 8 Wochen

hunderte von Kindern) und ein paar Schnecken und setzte die in ein kleines Becken.

Kurz darauf bekam der Krebs tatsächlich einen Haufen Junge. Da die jedoch, wenn zu wenig Platz vorhanden ist,

zum Kanibalismus neigen, waren es bald nur noch 6 Babys. Nach einigen Wochen waren es nur noch 5, und jetzt,

wo sie ca 5-6 Wochen alt sind, sind noch 3-4 (bin im Moment nicht ganz sicher) Babys am Leben.

Die scheinen jetzt auch durch zu kommen. Sie sind jetzt nicht mehr transparent, sondern ganz hell braun .

Am 28.4.09 kaufte ich mir ein kleines (60er) Aquarium. Nicht nur, um zu verhindern, dass der zum Verfüttern

benötigte Nachwuchs noch vorher von der eigenen Mutter dezimiert wird, sondern auch, weil das kleine Becken nicht gefiltert wurde

und nur eine kleine Lampe daneben stand. Das ganze war im Wohnzimmer einfach nicht besonders dekorativ, und verursachte auch noch,

durch tägliche Wasserwechsel (mangels Filter) mächtig Kosten und Arbeit.

Als nächstes kommt dazu, dass ich mir schon längere Zeit ein Aquarium gewünscht habe.

Ich setzte also den bereits verwendeten Bodenbelag (natürlich mußte ich wegen mehr Grundfläche noch auffüllen) und das alte Wasser

in das neue Becken und siedelte Mama Krebs nebst 5 Jungtieren (1 starb am nächsten Tag) und meine Schnecken um.

Zwar spielte ich mit dem Gedanken an Fische, aber da ich das Becken erst fischgerecht einfahren wollte (den Schnecken ist das wurscht,

und die Krebse sind im Bezug auf das Wasser auch nicht so anspruchsvoll) verschob ich das erst mal auf unbestimmte Zeit.

Dann jedoch begegnete ich der Nachbarin. Die hatte vor einiger Zeit von mehreren Molly und Platy Mamas hunderte von Jungen

bekommen, und wußte nicht wo hin damit. - Nun, bei mir wohnen jetzt 12 Fische. Die ersten 2 Tage haben sie, trotz dem noch nicht

eingefahrenen Becken gut überstanden. 

Einen Wels habe ich auch noch geerbt. Denn sie hat zu viele Männer und das gab Terror im Becken. Ihn nannte ich Nino.

Die Platys und black Mollys gehören beide zu den lebend gebärenden. Da die sich angeblich auch fürchterlich vermehren

(bei der Nachbarin konnte ich mich ja nun vergewissern..) eignen die sich auch ganz prima für meine Futterzwecke :)

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Jetzt, über ein Jahr später kann ich sagen, dass das Konzept mit der Futter-Eigenproduktion nicht aufgegangen ist.

Zwar taten die Fische was sie sollten - sie vermehrten sich eifrig. Aber Günther scheint zum Vegetarier mutiert zu sein.

2 Jahre lang hatte ich versucht, die Schröte mit allem möglichen wasserlebenden Getier zu vergesellschaften.

Alles wurde über kurz oder lang gefressen.

Kaum wollte ich dies ausnutzen und schaffte Fische an, die sich explosionsartig vermehren, mag Günther keinen

Fisch mehr. Nun ja. Auch kein Drama. Die Jungtiere habe ich verschenkt und die alten nach Männlein und Weiblein

getrennt. Nun lebt Günther mit den Fischfrauen zusammen und die Männer wohnen in dem anderen Becken.

In dem leben nun auch 3 Zwergkorallenfrösche. Die sorgen auch dafür, dass die Fischpopulation nicht überhand nimmt.

Gelegentlich mische ich die Geschlechter für ein paar Wochen und lasse Nachwuchs zu. Die Frösche fressen größtenteils

die neugeborenen Fische auf.

die große und die kleine Lila Apfelschnecke      Mama Krebs                                       Schnecke holt Luft ! mit der kleinen aufm Schoß :)

eine der Rennschnecken                               keine Ahnung wie sie heißt, aber schön isse

                                2 Geweihschnecken                              Spongebob und Baby Krebs                          Mama Krebs guckt aus dem Fenster  

Nino beim Fenster-putzen           meine große Apfelschnecke :-) (ca4cm)